Gollorgel Seelisberg

“Kathedralklänge im idyllischen Bergort”

 

Die erste Kirche Seelisberg wurde wohl Ende des 13. Jahrhunderts erschaffen. Nach 1540 entstand eine grössere neue Kirche.

 

1822 entstand die erste Orgel des Meisters Anton Carlen, es handelte sich um ein einmanualiges Instrument mit 10 klingenden Registern.

 

Im 19.Jahrhundert arbeiteten die in der Region lebenden Meister Joseph Jauch und Johann Spaich an der Orgel, 1899 enstand ein Neubau von Spaich & Sohn auf pneumatischen Kegelladen. Das Werk verfügte über 14 klingende Register und wurde 1920 zu Gunsten des Platzes für den Kirchenchor umgebaut und erweitert. Diese Arbeiten führte die Werkstatt Goll & Cie aus.

 

In der neuen Kirche von 1936 enstand im gleichen Jahr die heutige Seelisberger Orgel. Erbaut wurde die Orgel von Goll & Cie. Um 1960 wurden kleiner Veränderungen durch den Uetikoner Orgelbauer Ziegler ausgeführt, 2006 wurde das Werk durch Orgelbauer Erwin Erni aus Stans revidiert und überzeugt mit einer faszinierenden Klangpracht. Durch die tragende Akustik in dem tonnenartigen Raum mit einer Kuppel in der Raummitte entsteht ein beeindruckender Nachhall und lässt die Orgel klanglich zu einer Kathedralorgel wachsen.
 


 

Hauptwerk I C – g”’ Schwellwerk II C – g”’ Pedal
Principal 8′ Gedackt 8′ Subbass 16′
Rohrgedackt 8′ Gemshorn 8′ Oktavbass 8′
Principal 4′ Principal 4′ Flötbass 8′
Flöte 4′ Dolce 4′ Choralbass 4′
Superoktave 2′ Flöte 4′
Sesquialtera 2-fach Waldflöte 2′
Mixtur 1 1/3′ Quinte 1 1/3′
Zimbel 1′
Trompete 8′
Tremolo


pneumatische Taschenladen


Spielhilfen: 

2 freie Kombinationen, II/I, I/P, II/P, Super II/I, Super II, Sub II/I, Sub II, 16′ab, Trompete 8′ ab, 3 Vacate
Unter Klaviatur: Reg I (HR), Reg II (FC 1), Reg III (FC 2), MF, F, TT, Autom.Pianopedal ein
Fuss: Reg III, Reg II, Reg I, II/I, II/P, I/P, TT als Tritte, Schwelltritt II, Walze