Orgelkonzert an der Beckenrieder Goll-Orgel – Orgelfeuerwerk mit Dommusikdirektor Andreas Jetter (Chur)
Sonntag, 19. April 2026 um 17.00 Uhr – Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas Beckenried
Das lange Warten hat nun ein Ende. Die historische Gollorgel der Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas in Beckenried wurde in den vergangenen Monaten durch den Orgelbaubetrieb Späth restauriert. Dabei wurden unzählige Stunden Arbeit in das Instrument investiert, damit es nun wieder zu Gottesdiensten und zu Konzerten erklingen darf. Die Konzertreihe der Beckenrieder Orgelfreunde beginnt somit wieder und wir freuen uns Sie wieder zu faszinierenden Orgelkonzerten zu begrüssen und mit uns die bezaubernde Klangvielfalt der Beckenrieder Orgel zu erleben.
Zur Einweihung der Orgel werden im Jahr 2026 fünf Konzerte mit Konzertorganisten aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland zu erleben sein.
Orgelfeuerwerk mit Dommusikdirektor Andreas Jetter (Chur) am 19. April 2026 um 17 Uhr Pfarrkirche Beckenried
Andreas Jetter, geboren 1978 in Albstadt-Ebingen, begann seine kirchen- musikalische Ausbildung bereits während der Schulzeit als Begabtenstudent. Bis 2001 zählten Konrad Klek (Erlangen), Kay Johannsen (Stuttgart), Johannes Mayr (Stuttgart) und Thomas Schäfer-Winter (Salzburg/Venedig) zu seinen Lehrern. Weitere Impulse erhielt er im Privatunterricht oder auf Meisterkursen bei Ton Koopman (Amsterdam), Peter Planyavsky (Wien), Daniel Roth (Paris), François-Henri Houbart (Paris), David Andrews (Boston) u. a.
Konzertreisen als Organist führten ihn in bekannte europäische Dome und Kathedralen wie nach Berlin (Berliner Dom und St. Hedwigs-Kathedrale), Bremen, Hamburg, Köln (Kölner Dom), München (Liebfrauendom), Speyer (Kaiser-Dom), Graz, Lausanne (Kathedrale), Paris (Notre-Dame), Metz, London (St. Paul’s Cathedral, Westminster Abbey), Lincoln (Lincoln Cathedral), York (York Minster), Trondheim (Nidarosdom), Zagreb (Dom), Oliva u. a. sowie in die Münster von Ulm, Konstanz, Zürich, Strassburg, in die berühmten Pariser Kirchen St-Sulpice und La Madeleine, an die Cavaillé-Coll-Orgel der Abteikirche St. Ouen in Rouen, St. Trinitatis Warschau, St. Marien Danzig, ferner auch nach Übersee, wie in die Emanuelskirche Jakarta (Indonesien) oder The Esplanade Singapur. Radio- und Fernsehproduktionen in verschiedenen Ländern, aber auch CD-Produktionen runden sein Schaffen an der Orgel ab.
2004 wurde Andreas Jetter zum Titularorganist an der Wegscheider- Orgel der Bergkirche St. Michael Büsingen (Hochrhein), der deutsch – Schweizer Ex-/ bzw. Enklave, ernannt. Von 2004 bis 2010 war Andreas Jetter Münsterorganist am Münster zu Salem (D/Bodensee). Er gründete und leitete er die Salemer Münsterkonzerte. Im Auftrag des Landes Baden-Württemberg veröffentlichte er mehrere Publikationen zur Salemer Orgelgeschichte. Seit 2010 ist Andreas Jetter Dommusikdirektor an der Kathedrale von Chur (Schweiz), wo er die Chöre, alle Instrumental- wie Vokalensembles und auch die beiden Domorgeln betreut. Als Dommusikdirektor obliegt ihm auch die künstlerische Leitung der Churer Domkonzerte sowie des Domorgelsommers. Des Weiteren war Andreas Jetter zusätzlich auch von 2013-2023 Münsterkantor am Münster ULF Radolfzell am Bodensee.
Josef Klička – Phantasie über Bedrich Smetanas Symphonisches Poem „Vyšehrad“ op. 33 – Andreas Jetter an der Gollorgel der Kollegikirche Schwyz