Archiv der Kategorie: Konzerte

Sonntag, 25. Januar 2026 – 17.00 Uhr

Erstes Orgelkonzert nach der Restaurierung der Goll-Orgel – Eröffnung mit Aurore Mercédès Baal (Aarau)

 

Sonntag, 25. Januar 2026 um 17.00 Uhr – Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas Beckenried

 

Das lange Warten hat nun ein Ende. Die historische Gollorgel der Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas in Beckenried wurde in den vergangenen Monaten durch den Orgelbaubetrieb Späth restauriert. Dabei wurden unzählige Stunden Arbeit in das Instrument investiert, damit es nun wieder zu Gottesdiensten und zu Konzerten erklingen darf. Die Konzertreihe der Beckenrieder Orgelfreunde beginnt somit wieder und wir freuen uns Sie wieder zu faszinierenden Orgelkonzerten zu begrüssen und mit uns die bezaubernde Klangvielfalt der Beckenrieder Orgel zu erleben.

Zur Einweihung der Orgel werden im Jahr 2026 fünf Konzerte mit Konzertorganisten aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland zu erleben sein.

Orgelfeuerwerk am 25. Januar 2026 um 17 Uhr Pfarrkirche Beckenried

Den Auftakt nach der Restaurierung wird die französische Konzertorganistin Aurore Mercédès Baal gestalten und uns in die Welt der Orgelromantik mitnehmen. Die bekannte und beeindruckende 11. Sonate von Josef Gabriel Rheinberger wird zusammen mit Werken von Max Reger, Johanna Senfter, Louis Vierne und Mykola Kolessa erklingen.

Die französische Organistin Aurore Mercédès Baal wurde in Caen geboren und lebte seit 2011 in der Schweiz. Bis Herbst 2025 war sie Hauptorganistin der reformierten Stadtkirche Aarau und leitete den christkatholischen Chor St. Peter und Paul in Bern. Seit 2026 lebt Baal mit ihrer Familie in Österreich und unterrichtet Orgel an diversen Schulen. Sie studierte in Lisieux und Lyon Klavier sowie Orgel in Basel und Hamburg. Aurore Baal ist Preisträgerin des Orgelwettbewerbs in Épinal 2014 und des 18. Orgelwettbewerbs «Paul Hofhaimer Preis» in Innsbruck 2016.

Das Orgelfeuerwerk vereint Werke der deutschen und französischen Orgelmusik. Herzliche Einladung zu dem Konzert an der frisch restaurierten Orgel am 25. Januar 2026 um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas zu Beckenried.
Der Eintritt ist frei, eine Türkollekte wird zur Deckung der Unkosten erhoben.

 

Konzertprogramm
Max Reger – Präludium, Toccata und Fuge Opus 59
1873 – 1916
Josef Gabriel Rheinberger – Sonate N° 11 in d-moll Opus 148
1839 – 1901
Louis Vierne – Auszüge aus der 2. Symphonie (1900)
1870 – 1937

 

Max Reger Präludium Opus 59 – Aurore Baal an der Gollorgel der Pfarrkirche Beckenried
 

Sonntag, 1. März 2026 – 17.00 Uhr

Konzert mit Segnung der neu restaurierten Goll-Orgel und anschliessendem Volksapéro

 
Sonntag, 1. März 2026 um 17.00 Uhr – Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas Beckenried – Peter Fröhlich (Orgel) und die Beggrieder Jodler
 
Peter Froehlich ist seit 1981 als Kirchenmusiker in Seewen/SZ tätig und leitet seit August 2013 den Männerchor Schwyz. Fröhlich ist künstlerischer Leiter der Konzerte an der Kollegiorgel Schwyz.
 
1983 – 1989 Musikstudium an der Musikhochschule in Luzern: Chorleitung bei Alois Koch, Orgel bei Jakob Wittwer, Gesang bei Barbara Locher. Weiterbildende Kurse bei Naji Hakim, Paris, Willibald Guggenmos, St. Gallen und Stefan Johannes Bleicher, Winterthur. 1995 – 2000 Dirigent des Kirchenmusikverbandes des Kt. Schwyz.
Engagierter Organist, zahlreiche Orgelkonzerte im Raum Schwyz und im Ausland. CD-Einspielung symphonischer Orgelwerke.
 
Als Liebhaber romantischer Orgeln setzte er sich für die Erhaltung der grossen spätromantischen Goll-Orgel in der Kollegiumskirche in Schwyz ein und gründete 2004 den Verein “Freundeskreis Kollegiorgel Schwyz”. Dadurch konnte das wertvolle Instrument von 2010 – 2012 fachgerecht restauriert und wieder in den klanglichen Originalzustand zurückversetzt werden.
 
Seit einigen Jahren pflegt Peter Fröhlich engen musikalischen Kontakt mit dem Jodlerclub am Rigi, Goldau. Daraus ist die bereits traditionelle Orgelchilbi in der Kollegiumskirche Schwyz hervorgegangen, ein lüpfiges Kirchenkonzert mit Jodelgesang und volkstümlichen Orgelstücken. Im Herbst 2014 ist davon die CD ‘Mi liebschti Freud’ erschienen. Zusammen mit seiner Frau Steffy Rohrer Fröhlich organisierte er das Kirchenklangfest Cantars 2015 in Schwyz.
 
 
 
Beggrieder Jodler (Vita von Homepage www.beggrieder-jodler.ch)
 
Das Jodeln hat in Beckenried eine lange Tradition. Bereits anno 1931 fand in Beckenried das 4. Zentralschweizerische Jodlerverbands-Fest statt. Man weiss, dass im Jahr 1943 das „Turnercheerli“ gegründet wurde, welches 1947 einen Auftritt an der Beckenrieder Älplerchilbi hatte. Dieses Turnercheerli bildete dann auch die Basis für die spätere Gründung der Beggrieder Jodler. Anlässlich des Jubiläums „75 Jahre Turnverein Beckenried“ im Jahr 2000 wurde nämlich genau dieses Cheerli von einigen gesangsbegeisterten Beckenriedern wiederbelebt. Der Anklang beim Publikum und die Freude der Sängerinnen und Sänger waren so gross, dass man beschloss als Verein weiter zu singen.
 
Am 18. Januar 2002 wurde der Jodler-Klub „Beggrieder Jodler“ offiziell gegründet. Im selben Jahr fand das erfolgreiche Gründungskonzert im Alten Schützenhaus und der Leitung des späteren Ehrenmitglieds Sepp von Rotz statt. Im Frühling 2009 übernahm Franziska Bircher die Leitung. 2018, nach sehr kameradschaftlichen und erfolgreichen Jahren, hat Franziska Bircher ihr Amt als Dirigentin abgegeben. Heute leitet Urs Grossmann den Chor und bringt uns nebst den Unterwalder auch den einen oder anderen Schwyzer Juiz bei. Der Verein zählt aktuell 21 Mitglieder, wovon fünf seit der Gründung mit dabei sind.
 
Neben der Pflege des traditionellen Innerschweizer Naturjodels gehören zum Repertoire der Beggrieder Jodler viele schöne, alte und neue Jodellieder. Die Jodellieder und Naturjuiz so zu interpretieren, dass sie gepflegt, dynamisch und trotzdem natürlich mitten ins Herz dringen, ist uns Beggrieder-Jodlern Pflicht und Freude zugleich.
Percy Fletcher Festival Toccata – Peter Fröhlich an der Gollorgel der Pfarrkirche Beckenried

 

Sonntag, 19. April 2026 – 17.00 Uhr

Orgelkonzert an der Beckenrieder Goll-Orgel – Orgelfeuerwerk mit Dommusikdirektor Andreas Jetter (Chur)

 

Sonntag, 19. April 2026 um 17.00 Uhr – Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas Beckenried

 

Das lange Warten hat nun ein Ende. Die historische Gollorgel der Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas in Beckenried wurde in den vergangenen Monaten durch den Orgelbaubetrieb Späth restauriert. Dabei wurden unzählige Stunden Arbeit in das Instrument investiert, damit es nun wieder zu Gottesdiensten und zu Konzerten erklingen darf. Die Konzertreihe der Beckenrieder Orgelfreunde beginnt somit wieder und wir freuen uns Sie wieder zu faszinierenden Orgelkonzerten zu begrüssen und mit uns die bezaubernde Klangvielfalt der Beckenrieder Orgel zu erleben.

Zur Einweihung der Orgel werden im Jahr 2026 fünf Konzerte mit Konzertorganisten aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland zu erleben sein.

Orgelfeuerwerk mit Dommusikdirektor Andreas Jetter (Chur) am 19. April 2026 um 17 Uhr Pfarrkirche Beckenried

 

Andreas Jetter, geboren 1978 in Albstadt-Ebingen, begann seine kirchen- musikalische Ausbildung bereits während der Schulzeit als Begabtenstudent. Bis 2001 zählten Konrad Klek (Erlangen), Kay Johannsen (Stuttgart), Johannes Mayr (Stuttgart) und Thomas Schäfer-Winter (Salzburg/Venedig) zu seinen Lehrern. Weitere Impulse erhielt er im Privatunterricht oder auf Meisterkursen bei Ton Koopman (Amsterdam), Peter Planyavsky (Wien), Daniel Roth (Paris), François-Henri Houbart (Paris), David Andrews (Boston) u. a.
 
Konzertreisen als Organist führten ihn in bekannte europäische Dome und Kathedralen wie nach Berlin (Berliner Dom und St. Hedwigs-Kathedrale), Bremen, Hamburg, Köln (Kölner Dom), München (Liebfrauendom), Speyer (Kaiser-Dom), Graz, Lausanne (Kathedrale), Paris (Notre-Dame), Metz, London (St. Paul’s Cathedral, Westminster Abbey), Lincoln (Lincoln Cathedral), York (York Minster), Trondheim (Nidarosdom), Zagreb (Dom), Oliva u. a. sowie in die Münster von Ulm, Konstanz, Zürich, Strassburg, in die berühmten Pariser Kirchen St-Sulpice und La Madeleine, an die Cavaillé-Coll-Orgel der Abteikirche St. Ouen in Rouen, St. Trinitatis Warschau, St. Marien Danzig, ferner auch nach Übersee, wie in die Emanuelskirche Jakarta (Indonesien) oder The Esplanade Singapur. Radio- und Fernsehproduktionen in verschiedenen Ländern, aber auch CD-Produktionen runden sein Schaffen an der Orgel ab.
 
2004 wurde Andreas Jetter zum Titularorganist an der Wegscheider- Orgel der Bergkirche St. Michael Büsingen (Hochrhein), der deutsch – Schweizer Ex-/ bzw. Enklave, ernannt. Von 2004 bis 2010 war Andreas Jetter Münsterorganist am Münster zu Salem (D/Bodensee). Er gründete und leitete er die Salemer Münsterkonzerte. Im Auftrag des Landes Baden-Württemberg veröffentlichte er mehrere Publikationen zur Salemer Orgelgeschichte. Seit 2010 ist Andreas Jetter Dommusikdirektor an der Kathedrale von Chur (Schweiz), wo er die Chöre, alle Instrumental- wie Vokalensembles und auch die beiden Domorgeln betreut. Als Dommusikdirektor obliegt ihm auch die künstlerische Leitung der Churer Domkonzerte sowie des Domorgelsommers. Des Weiteren war Andreas Jetter zusätzlich auch von 2013-2023 Münsterkantor am Münster ULF Radolfzell am Bodensee.
 
Josef Klička – Phantasie über Bedrich Smetanas Symphonisches Poem „Vyšehrad“ op. 33 – Andreas Jetter an der Gollorgel der Kollegikirche Schwyz
 

Samstag, 27. Juni 2026 – 17.00 Uhr

Orgel und Sopran – Konzert mit Burkhard Pflomm (Lindau/Bodensee) und Rahel Pailer (Winterthur)

 
Samstag, 27. Juni 2026 um 17.00 Uhr – Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas Beckenried
 
Burkhard Pflomm ist Kirchenmusiker und Dekanatskantor an der Kirche St. Stephan in Lindau (Bodensee). Als Organist und Harmoniumspieler ist er ein gefragter Solist und Begleiter.
 
Burkhard Pflomm wuchs in Esslingen am Neckar auf. Nach dem Studium der Schulmusik in Freiburg (Schwerpunkte Musiktheorie und Klavier) folgte das Kirchenmusikstudium an der Hochschule für Kirchenmusik in Esslingen. Meisterkurse bei Heinz Wunderlich und Arvid Gast rundeten die Ausbildung ab. Ab Oktober 2000 war Burkhard Pflomm Kantor an der Stadtkirche Bietigheim-Bissingen und Musiklehrer am dortigen Gymnasium. Seit 2020 ist er Kirchenmusiker an St. Stephan in Lindau (Bodensee).
Ein Schwerpunkt seiner Konzerttätigkeit ist neben der Orgel das (Kunst-)Harmonium. Schon während des Studiums setze er sich intensiv mit dem Harmonium und der Literatur für Harmonium auseinander.
 
Ernst Flügel Orgelchoral: „O Haupt voll Blut und Wunden“ – Burkhard Pflomm an der Steinmeyerorgel der St. Stephanskirche Lindau/Bodensee
 

 
 
 
Die in Winterthur aufgewachsene Sopranistin Rahel Pailer begann mit sechs Jahren am dortigen Konservatorium Violinunterricht zu nehmen und wirkte bis zur Matura bei zahlreichen Chor- und Orchesterprojekten mit. 2017 erwarb sie an der Pädagogischen Hochschule Zürich PHZH den Bachelor als Primarlehrerin.
 
Auf das Gesangsstudium bei Prof. Lina Maria Åkerlund an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK wurde sie von Sandra Veraldi und Wolfgang Pailer vorbereitet sowie, im PreCollege von Prof. Martina Bovet, Dorothee Labusch und David Thorner. Rahel Pailer besuchte mehrere Meisterkurse und Weiterbildungen in Frankreich, Österreich und der Schweiz u.a. bei Margreet Honig, Christiane Oelze, Prof. Peter Brechbühler und Prof. Barbara Locher. 2023 schloss sie ihr Studium an der ZHdK im Master Pädagogik Sologesang bei Prof. Lina Maria Åkerlund mit Auszeichnung ab.
 
Rahel Pailers vielseitiges Repertoire reicht von der Renaissance bis in die Moderne. Ihr besonderes Interesse gilt dem Barockgesang, den sie bei Flavio Ferri-Bendetti studierte und dem Klavierlied, mit dem sie sich in der Liedklasse von Hans Adolfsen / Prof. Christoph Berner und mit Sebastián Tortosa intensiv auseinandersetzte. Durch regelmässige Auftritte als Solistin bei Messen, Kantaten und Oratorien sowie als Lied-Duo mit der Pianistin Julia Pleninger, konnte Rahel Pailer – u.a. in der Tonhalle Zürich – vielfältige Podiums-Erfahrungen erlangen und sich auch als Interpretin heiter-theatralischer Werke profilieren.
 
Rahel Pailer unterrichtet Sologesang an der Jugendmusikschule Hombrechtikon und an den Kantonsschulen Zürcher Unterland und Zürich Nord, sowie privat in Winterthur, als Mitglied des Schweizerischen Musikpädagogischen Verbands SMPV.
Details folgen

 

Wolfgang A. Mozart: Ora pro nobis, KV 108 (Regina coeli) – Rahel Pailer (Sopran) und Sebastián Tortosa (Klavier)

 

Sonntag, 4. Oktober 2026 – 17.00 Uhr

Orgelfeuerwerk an der Beckenrieder Goll-Orgel – Konzert mit Lucas Bastian (Karlsruhe)

 
Sonntag, 4. Oktober 2026 um 17.00 Uhr – Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas Beckenried
 
Lucas Bastian begann seine musikalische Ausbildung im Alter von 11 Jahren mit seinem ersten Orgelunterricht. Er absolvierte die 3-jährige C-Ausbildung der Erzdiözese Freiburg und wurde 2015 Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Danach studierte er Bachelor Kirchenmusik B und Master Kirchenmusik A an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.
 
Von 2016 bis 2023 war Lucas Bastian neben seines Studiums als Organist und Kirchenmusiker an St. Franziskus und St. Johannes in Stuttgart tätig. Von 2019 bis 2021 war er zusätzlich als Organscholar an der Amerikanischen Kathedrale in Paris aktiv. Zu seinen prägenden Lehrern zählen Ludger Lohmann, Andrew Dewar, Nathan Laube, Jürgen Essl und Johannes Mayr. Weitere wichtige Impulse erhielt er in zahlreichen Meisterkursen.
 
Seit Juni 2023 ist Lucas Bastian Kantor der katholischen Kirchengemeinde St. Raphael in Karlsruhe mit Dienstsitz an St. Bernhard. In dieser Funktion ist er verantwortlich für die Kirchenmusik an vier Kirchen und ist künstlerischer Leiter der Orgelkonzerte an St. Bernhard. Darüber hinaus unterrichtet er Orgel im Rahmen der C-Ausbildung des Erzbistums Freiburg. Seit Jahren pflegt er eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland.
 
Lucas Bastians Repertoire reicht von alter Musik bis zur zeitgenössischen Orgelmusik sowie vielfältiger Kammermusik. Eine besondere Leidenschaft hegt er für die Orgelmusik des 19. und 20. Jahrhunderts, wobei er sich seit Jahren intensiv mit den Werken Max Regers auseinandersetzt. Diese Begeisterung prägt nicht nur sein Repertoire, sondern auch seine interpretatorische Arbeit und spiegelt sich regelmäßig in seinen Konzerten und Lehrtätigkeiten wider.
 
Ab Oktober 2024 wird er zudem seine Orgelstudien an der Hochschule für Musik und Theater in München in den Klassen von Bernhard Haas und Martin Sander weiter vertiefen.
 
Johann Sebastian Bach (1685-1750) – Präludium in Es-Dur BWV 552/1 – Lucas Bastian an der Orgel der Amerikanischen Kathedrale in Paris

 
Details folgen

Musik & Wort bei Kerzenschein im Advent 2026

„Musik & Wort bei Kerzenschein 2026“ an der Goll-Orgel zu Seelisberg mit Irene Roth-Halter an der Orgel

 

Sonntag, 8. Dezember 2026 um 17.00 Uhr – Pfarrkirche St. Michael Seelisberg

 

Irene Roth-Halter studierte nach der Matura Klavier und Orgel an der Musikhochschule Zürich (Klavier bei H. Schicker, V. Pfenninger, Orgel bei H. Gutmann und H. Vollenweider).

Sie schloss ihre Studien mit Lehr- und Konzertdiplom mit Auszeichnung ab. Weitere Studien folgten in Lausanne bei A. Luy (Orgel), E. Erkel und L. Nadelmann (Klavier). Daneben besuchte sie internationale Meisterkurse bei H. Vogel, G. Bovet, P. Kee, L.F. Tagliavini etc. für Orgel und bei V. Margulis für Klavier, bei H. Vogel und H. Sonnleitner für Cembalo, um sich vor allem in historischer Instrumentenkunde und Interpretationsweise weiterzubilden. Als Organistin war sie in Thalwil tätig und an der Basilika St. Ulrich in Kreuzlingen, 1999 wurde sie als Organistin zusätzlich nach Konstanz an die Stefanskirche berufen. Sie ist Musikdozentin an der Pädagogischen Hochschule Thurgau für Klavier und Orgel.

Daneben widmet sich Irene Roth-Halter einer regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland als Organistin, Pianistin, Cembalistin und als Kammermusikerin. (Schweiz, Deutschland, Italien, Ungarn, Österreich, Holland, Rumänien etc.) Sie ist Gewinnerin verschiedener Wettbewerbe. (Migros Stipendienwettbewerb, Duttweiler Stiftung für Klavier, Orgelwettbewerb Nijmegen etc.)

 

Konzertprogramm (vollständiges Programm folgt)

 

Irene Roth-Halter concerteaza la Medias | novatv.ro
 

Sonntag, 24. Januar 2027 – 17.00 Uhr

Orgelfeuerwerk an der historischen Goll-Orgel zu Beckenried – Orgelkonzert mit Victor-Antonio Agura (Ratingen)

 
Sonntag, 24. Januar 2027 um 17.00 Uhr – Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas Beckenried
 
Victor-Antonio Agura (*1997) hatte Instrumentalunterricht in Ratingen und Düsseldorf, erst im Fach Klavier und später auch Horn (das Instrument mit dem er Mitglied des Jugendsymphonieorchesters Ratingen wurde). Schon mit acht Jahren wurde er in die Jungenschola St. Peter und Paul Ratingen, bei Ansgar Wallenhorst, als Sänger aufgenommen.
 
Nach dem Basiskurs Kirchenmusik absolvierte Victor-Antonio den 2-jährigen C-Kurs für Kirchenmusiker in Erzbistum Köln als Jahrgangsbester. Mit 18 begann er seine Bachelor-Studiengänge Kirchenmusik und Orgel künstlerisch an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Nach den erfolgreichen Bachelor-Abschlüssen, absolvierte Victor-Antonio Agura 2022 die beiden Masterstudiengänge bei Prof. Thierry Mechler mit herausragenden Noten. Außerdem hat Victor an der Hochschule für Musik Klavier studiert.
 
Abschließend legte Agura im Sommer 2025 sein Konzertexamen bei Professor Vincent Dubois (Titularorganist an Notre-Dame de Paris) an der Hochschule für Musik Saar erfolgreich ab. Victor-Antonio Agura gewann zahlreiche erste Preise bei Wettbewerben wie Jugend musiziert, Sparkassen HRV, NRW-Klavierwettbewerb und bekam zwei Musikstipendien. Er absolvierte Meisterkurse unter anderen bei Lorenzo Ghielmi, Ben van Oosten, Olivier Latry (Titularorganist an Notre Dame in Paris und Professor am Conservatoire), Zuzana Ferjencikova (Professorin in Rotterdam), Guy Bovet und Loïc Mallie, Titularorganist in St.Trinite, Paris und Schüler des großen Komponisten Olivier Messiaen. Victor-Antonio weist eine rege Konzerttätigkeit als Organist und Pianist auf, in der Besetzung Solo, Kammermusik oder mit Orchester inzwischen europaweit, natürlich in Deutschland aber auch in Frankreich, Italien, Portugal, in der Schweiz.
 
In Paris, an der Kathedrale Notre Dame, spielte Agura im August 2025 ein von der deutschen Presse viel beachtetes Konzert (Ruhr Nachrichten, Rheinische Post). Im Oktober 2025 konzertierte er an der Kathedrale von Lissabon in der Besetzung solo und mit dem Konzertchor Ratingen. Victor tritt auf bei nationalen und internationalen Festivals wie IDO Düsseldorf, Orgelforum Leverkusen, Marienstatter Abteikonzerte, Baumberger Orgelsommer. Agura begleitete musikalisch einige Radiogottesdienste in Krefeld und Dortmund. Außerdem wurde er in der Deutschlandfunk-Sendung „Die neue Platte“ im Zusammenhang mit seiner Mitwirkung bei der 2023 erschienenen CD Olivier Messiaen „La Nativité du Seigneur“ genannt. Im Oktober 2025 war Agura Fernseh-Studiogast bei der WDR Lokalzeit Dortmund, zusätzlich zu dem Beitrag über die Orgel von St. Clemens in Dortmund-Hombruch und seinem Konzert in Notre Dame de Paris.
 
Seit 2022 ist er Leuchtturmkirchenmusiker und Orgellehrer in Dortmund-Hombruch und inzwischen künstlerischer Leiter der „Orgel-Inspiration“. YouTube-Channel: Victor-Antonio Agura
 
Franz Liszt, Fantasie und Fuge über „Ad nos, ad salutarem undam“, S. 259 – Victor-Antonio Agura an der Beckenrieder Goll-Orgel

 
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