Archiv der Kategorie: Konzerte

Samstag, 27. Juni 2026 – 17.00 Uhr

Orgel und Sopran – Konzert mit Burkhard Pflomm (Lindau/Bodensee) und Rahel Pailer (Winterthur)

 
Samstag, 27. Juni 2026 um 17.00 Uhr – Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas Beckenried
 
Burkhard Pflomm ist Kirchenmusiker und Dekanatskantor an der Kirche St. Stephan in Lindau (Bodensee). Als Organist und Harmoniumspieler ist er ein gefragter Solist und Begleiter.
 
Burkhard Pflomm wuchs in Esslingen am Neckar auf. Nach dem Studium der Schulmusik in Freiburg (Schwerpunkte Musiktheorie und Klavier) folgte das Kirchenmusikstudium an der Hochschule für Kirchenmusik in Esslingen. Meisterkurse bei Heinz Wunderlich und Arvid Gast rundeten die Ausbildung ab. Ab Oktober 2000 war Burkhard Pflomm Kantor an der Stadtkirche Bietigheim-Bissingen und Musiklehrer am dortigen Gymnasium. Seit 2020 ist er Kirchenmusiker an St. Stephan in Lindau (Bodensee).
Ein Schwerpunkt seiner Konzerttätigkeit ist neben der Orgel das (Kunst-)Harmonium. Schon während des Studiums setze er sich intensiv mit dem Harmonium und der Literatur für Harmonium auseinander.
 
Ernst Flügel Orgelchoral: „O Haupt voll Blut und Wunden“ – Burkhard Pflomm an der Steinmeyerorgel der St. Stephanskirche Lindau/Bodensee
 

 
 
 
Die in Winterthur aufgewachsene Sopranistin Rahel Pailer begann mit sechs Jahren am dortigen Konservatorium Violinunterricht zu nehmen und wirkte bis zur Matura bei zahlreichen Chor- und Orchesterprojekten mit. 2017 erwarb sie an der Pädagogischen Hochschule Zürich PHZH den Bachelor als Primarlehrerin.
 
Auf das Gesangsstudium bei Prof. Lina Maria Åkerlund an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK wurde sie von Sandra Veraldi und Wolfgang Pailer vorbereitet sowie, im PreCollege von Prof. Martina Bovet, Dorothee Labusch und David Thorner. Rahel Pailer besuchte mehrere Meisterkurse und Weiterbildungen in Frankreich, Österreich und der Schweiz u.a. bei Margreet Honig, Christiane Oelze, Prof. Peter Brechbühler und Prof. Barbara Locher. 2023 schloss sie ihr Studium an der ZHdK im Master Pädagogik Sologesang bei Prof. Lina Maria Åkerlund mit Auszeichnung ab.
 
Rahel Pailers vielseitiges Repertoire reicht von der Renaissance bis in die Moderne. Ihr besonderes Interesse gilt dem Barockgesang, den sie bei Flavio Ferri-Bendetti studierte und dem Klavierlied, mit dem sie sich in der Liedklasse von Hans Adolfsen / Prof. Christoph Berner und mit Sebastián Tortosa intensiv auseinandersetzte. Durch regelmässige Auftritte als Solistin bei Messen, Kantaten und Oratorien sowie als Lied-Duo mit der Pianistin Julia Pleninger, konnte Rahel Pailer – u.a. in der Tonhalle Zürich – vielfältige Podiums-Erfahrungen erlangen und sich auch als Interpretin heiter-theatralischer Werke profilieren.
 
Rahel Pailer unterrichtet Sologesang an der Jugendmusikschule Hombrechtikon und an den Kantonsschulen Zürcher Unterland und Zürich Nord, sowie privat in Winterthur, als Mitglied des Schweizerischen Musikpädagogischen Verbands SMPV.
 
Das Programm
 
Max Reger
 
Befiehl dem Herrn deine Wege
 
Antonin Dvořák
 
Herr, o mein Gott (Psalm 144 und 145)
Mein Auge schaut zu den Bergen auf (Ps. 121)
Singet ein neues Lied (Psalm 98)
aus: Biblische Lieder Opus 99
 
Felix Mendelssohn-Bartholdy
 
Sonate d-moll Opus 65/6 – „Vater unser im Himmelreich“ – für Orgel
 
Peter Cornelius
 
Geheiligt werde dein Name
Dein Wille geschehe
Unser tägliches Brot gib uns heute
Also auch wir vergeben unsern Schuldigern
Erlöse uns von dem Übel
aus: „Vater unser“ – Neun geistl. Lieder Opus 2
 
Max Reger
 
Toccata und Fuge d-Moll/D-Dur Opus 59, 5/6 für Orgel
 
Christian Fink
 
Sorge nicht! – Opus 51
Still mit Christus – Opus 51
Herr strafe mich nicht in deinem Zorn – Opus 60
 
Felix Mendelssohn-Bartholdy
 
Hebe deine Augen auf
 


 

Wolfgang A. Mozart: Ora pro nobis, KV 108 (Regina coeli) – Rahel Pailer (Sopran) und Sebastián Tortosa (Klavier)

 

Sonntag, 4. Oktober 2026 – 17.00 Uhr

Orgelfeuerwerk an der Beckenrieder Goll-Orgel – Konzert mit Lucas Bastian (Karlsruhe)

 
Sonntag, 4. Oktober 2026 um 17.00 Uhr – Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas Beckenried
 
Lucas Bastian begann seine musikalische Ausbildung im Alter von 11 Jahren mit seinem ersten Orgelunterricht. Er absolvierte die 3-jährige C-Ausbildung der Erzdiözese Freiburg und wurde 2015 Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Danach studierte er Bachelor Kirchenmusik B und Master Kirchenmusik A an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.
 
Von 2016 bis 2023 war Lucas Bastian neben seines Studiums als Organist und Kirchenmusiker an St. Franziskus und St. Johannes in Stuttgart tätig. Von 2019 bis 2021 war er zusätzlich als Organscholar an der Amerikanischen Kathedrale in Paris aktiv. Zu seinen prägenden Lehrern zählen Ludger Lohmann, Andrew Dewar, Nathan Laube, Jürgen Essl und Johannes Mayr. Weitere wichtige Impulse erhielt er in zahlreichen Meisterkursen.
 
Seit Juni 2023 ist Lucas Bastian Kantor der katholischen Kirchengemeinde St. Raphael in Karlsruhe mit Dienstsitz an St. Bernhard. In dieser Funktion ist er verantwortlich für die Kirchenmusik an vier Kirchen und ist künstlerischer Leiter der Orgelkonzerte an St. Bernhard. Darüber hinaus unterrichtet er Orgel im Rahmen der C-Ausbildung des Erzbistums Freiburg. Seit Jahren pflegt er eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland.
 
Lucas Bastians Repertoire reicht von alter Musik bis zur zeitgenössischen Orgelmusik sowie vielfältiger Kammermusik. Eine besondere Leidenschaft hegt er für die Orgelmusik des 19. und 20. Jahrhunderts, wobei er sich seit Jahren intensiv mit den Werken Max Regers auseinandersetzt. Diese Begeisterung prägt nicht nur sein Repertoire, sondern auch seine interpretatorische Arbeit und spiegelt sich regelmäßig in seinen Konzerten und Lehrtätigkeiten wider.
 
Ab Oktober 2024 wird er zudem seine Orgelstudien an der Hochschule für Musik und Theater in München in den Klassen von Bernhard Haas und Martin Sander weiter vertiefen.
 
Johann Sebastian Bach (1685-1750) – Präludium in Es-Dur BWV 552/1 – Lucas Bastian an der Orgel der Amerikanischen Kathedrale in Paris

 
Details folgen

Musik & Wort bei Kerzenschein im Advent 2026

„Musik & Wort bei Kerzenschein 2026“ an der Goll-Orgel zu Seelisberg mit Irene Roth-Halter an der Orgel

 

Sonntag, 8. Dezember 2026 um 17.00 Uhr – Pfarrkirche St. Michael Seelisberg

 

Irene Roth-Halter studierte nach der Matura Klavier und Orgel an der Musikhochschule Zürich (Klavier bei H. Schicker, V. Pfenninger, Orgel bei H. Gutmann und H. Vollenweider).

Sie schloss ihre Studien mit Lehr- und Konzertdiplom mit Auszeichnung ab. Weitere Studien folgten in Lausanne bei A. Luy (Orgel), E. Erkel und L. Nadelmann (Klavier). Daneben besuchte sie internationale Meisterkurse bei H. Vogel, G. Bovet, P. Kee, L.F. Tagliavini etc. für Orgel und bei V. Margulis für Klavier, bei H. Vogel und H. Sonnleitner für Cembalo, um sich vor allem in historischer Instrumentenkunde und Interpretationsweise weiterzubilden. Als Organistin war sie in Thalwil tätig und an der Basilika St. Ulrich in Kreuzlingen, 1999 wurde sie als Organistin zusätzlich nach Konstanz an die Stefanskirche berufen. Sie ist Musikdozentin an der Pädagogischen Hochschule Thurgau für Klavier und Orgel.

Daneben widmet sich Irene Roth-Halter einer regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland als Organistin, Pianistin, Cembalistin und als Kammermusikerin. (Schweiz, Deutschland, Italien, Ungarn, Österreich, Holland, Rumänien etc.) Sie ist Gewinnerin verschiedener Wettbewerbe. (Migros Stipendienwettbewerb, Duttweiler Stiftung für Klavier, Orgelwettbewerb Nijmegen etc.)

 

Konzertprogramm (vollständiges Programm folgt)

 

Irene Roth-Halter concerteaza la Medias | novatv.ro
 

Sonntag, 24. Januar 2027 – 17.00 Uhr

Orgelfeuerwerk an der historischen Goll-Orgel zu Beckenried – Orgelkonzert mit Victor-Antonio Agura (Ratingen)

 
Sonntag, 24. Januar 2027 um 17.00 Uhr – Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas Beckenried
 
Victor-Antonio Agura (*1997) hatte Instrumentalunterricht in Ratingen und Düsseldorf, erst im Fach Klavier und später auch Horn (das Instrument mit dem er Mitglied des Jugendsymphonieorchesters Ratingen wurde). Schon mit acht Jahren wurde er in die Jungenschola St. Peter und Paul Ratingen, bei Ansgar Wallenhorst, als Sänger aufgenommen.
 
Nach dem Basiskurs Kirchenmusik absolvierte Victor-Antonio den 2-jährigen C-Kurs für Kirchenmusiker in Erzbistum Köln als Jahrgangsbester. Mit 18 begann er seine Bachelor-Studiengänge Kirchenmusik und Orgel künstlerisch an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Nach den erfolgreichen Bachelor-Abschlüssen, absolvierte Victor-Antonio Agura 2022 die beiden Masterstudiengänge bei Prof. Thierry Mechler mit herausragenden Noten. Außerdem hat Victor an der Hochschule für Musik Klavier studiert.
 
Abschließend legte Agura im Sommer 2025 sein Konzertexamen bei Professor Vincent Dubois (Titularorganist an Notre-Dame de Paris) an der Hochschule für Musik Saar erfolgreich ab. Victor-Antonio Agura gewann zahlreiche erste Preise bei Wettbewerben wie Jugend musiziert, Sparkassen HRV, NRW-Klavierwettbewerb und bekam zwei Musikstipendien. Er absolvierte Meisterkurse unter anderen bei Lorenzo Ghielmi, Ben van Oosten, Olivier Latry (Titularorganist an Notre Dame in Paris und Professor am Conservatoire), Zuzana Ferjencikova (Professorin in Rotterdam), Guy Bovet und Loïc Mallie, Titularorganist in St.Trinite, Paris und Schüler des großen Komponisten Olivier Messiaen. Victor-Antonio weist eine rege Konzerttätigkeit als Organist und Pianist auf, in der Besetzung Solo, Kammermusik oder mit Orchester inzwischen europaweit, natürlich in Deutschland aber auch in Frankreich, Italien, Portugal, in der Schweiz.
 
In Paris, an der Kathedrale Notre Dame, spielte Agura im August 2025 ein von der deutschen Presse viel beachtetes Konzert (Ruhr Nachrichten, Rheinische Post). Im Oktober 2025 konzertierte er an der Kathedrale von Lissabon in der Besetzung solo und mit dem Konzertchor Ratingen. Victor tritt auf bei nationalen und internationalen Festivals wie IDO Düsseldorf, Orgelforum Leverkusen, Marienstatter Abteikonzerte, Baumberger Orgelsommer. Agura begleitete musikalisch einige Radiogottesdienste in Krefeld und Dortmund. Außerdem wurde er in der Deutschlandfunk-Sendung „Die neue Platte“ im Zusammenhang mit seiner Mitwirkung bei der 2023 erschienenen CD Olivier Messiaen „La Nativité du Seigneur“ genannt. Im Oktober 2025 war Agura Fernseh-Studiogast bei der WDR Lokalzeit Dortmund, zusätzlich zu dem Beitrag über die Orgel von St. Clemens in Dortmund-Hombruch und seinem Konzert in Notre Dame de Paris.
 
Seit 2022 ist er Leuchtturmkirchenmusiker und Orgellehrer in Dortmund-Hombruch und inzwischen künstlerischer Leiter der „Orgel-Inspiration“. YouTube-Channel: Victor-Antonio Agura
 
Franz Liszt, Fantasie und Fuge über „Ad nos, ad salutarem undam“, S. 259 – Victor-Antonio Agura an der Beckenrieder Goll-Orgel

 
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