Sonntag, 25. Januar 2026 – 17.00 Uhr

Erstes Orgelkonzert nach der Restaurierung der Goll-Orgel – Eröffnung mit Aurore Mercédès Baal (Aarau)

 

Sonntag, 25. Januar 2026 um 17.00 Uhr – Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas Beckenried

 

Das lange Warten hat nun ein Ende. Die historische Gollorgel der Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas in Beckenried wurde in den vergangenen Monaten durch den Orgelbaubetrieb Späth restauriert. Dabei wurden unzählige Stunden Arbeit in das Instrument investiert, damit es nun wieder zu Gottesdiensten und zu Konzerten erklingen darf. Die Konzertreihe der Beckenrieder Orgelfreunde beginnt somit wieder und wir freuen uns Sie wieder zu faszinierenden Orgelkonzerten zu begrüssen und mit uns die bezaubernde Klangvielfalt der Beckenrieder Orgel zu erleben.

Zur Einweihung der Orgel werden im Jahr 2026 fünf Konzerte mit Konzertorganisten aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland zu erleben sein.

Orgelfeuerwerk am 25. Januar 2026 um 17 Uhr Pfarrkirche Beckenried

Den Auftakt nach der Restaurierung wird die französische Konzertorganistin Aurore Mercédès Baal gestalten und uns in die Welt der Orgelromantik mitnehmen. Die bekannte und beeindruckende 11. Sonate von Josef Gabriel Rheinberger wird zusammen mit Werken von Max Reger, Johanna Senfter, Louis Vierne und Mykola Kolessa erklingen.

Die französische Organistin Aurore Mercédès Baal wurde in Caen geboren und lebte seit 2011 in der Schweiz. Bis Herbst 2025 war sie Hauptorganistin der reformierten Stadtkirche Aarau und leitete den christkatholischen Chor St. Peter und Paul in Bern. Seit 2026 lebt Baal mit ihrer Familie in Österreich und unterrichtet Orgel an diversen Schulen. Sie studierte in Lisieux und Lyon Klavier sowie Orgel in Basel und Hamburg. Aurore Baal ist Preisträgerin des Orgelwettbewerbs in Épinal 2014 und des 18. Orgelwettbewerbs «Paul Hofhaimer Preis» in Innsbruck 2016.

Das Orgelfeuerwerk vereint Werke der deutschen und französischen Orgelmusik. Herzliche Einladung zu dem Konzert an der frisch restaurierten Orgel am 25. Januar 2026 um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas zu Beckenried.
Der Eintritt ist frei, eine Türkollekte wird zur Deckung der Unkosten erhoben.

 

Konzertprogramm
Max Reger – Präludium, Toccata und Fuge Opus 59
1873 – 1916
Josef Gabriel Rheinberger – Sonate N° 11 in d-moll Opus 148
1839 – 1901
Louis Vierne – Auszüge aus der 2. Symphonie (1900)
1870 – 1937

 

Max Reger Präludium Opus 59 – Aurore Baal an der Gollorgel der Pfarrkirche Beckenried
 

Sonntag, 30. Juni 2024 – 17.00 Uhr

Festliches Orgelkonzert mit Johannes Richter

 

Sonntag, 30. Juni 2024 um 17.00 Uhr – Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas Beckenried

 

Organist Johannes Richter wurde 1998 in Salzwedel geboren. Schon früh zeigte sich sein musikalisches Talent. Er erhielt im Alter von 5 Jahren ersten Klavierunterricht erhielt. Später besuchte er das Landesgymnasium für Musik in Wernigerode, welches er 2016 mit dem Abitur abschloss. Parallel absolvierte er bis 2015 das kirchenmusikalische C-Seminar in Halberstadt. In diversen Konzerten des renommierten Rundfunkjugendchores Wernigerode gestaltete Richter eigene Programmteile an der Orgel und begleitete den Chor, u.a. z.B. in St. Petri, Hamburg, Kreuzkirche Dresden und der Wallfahrtskirche Linz-Pöstlingberg. Seit 2016 studiert Johannes Richter Kirchenmusik in Halle/Saale. Neben seinem Studium setzt er sich intensiv mit der Orgellandschaft Mitteldeutschland sowie ihren Musikern und Komponisten auseinander, sammelt und dokumentiert diese mit Andreas Schmidt auf der Seite www.orgel-verzeichnis.de. Weiterhin stehen die Dokumentation und Aufnahme von Glockengeläuten und unbekannten Werken der Romantik an bedeutenden Orgeln im Zentrum seines Wirkens. Aktuell schliesst er die Einspielung sämtlicher Orgelwerke von Max Drischner ab. Die Aufnahmen sind auf dem YouTube-Kanal “JRorgel” zugänglich. Konzerte als Solist und Begleiter, sowie Leitung eines Chores und Kompositionen umfassen sein Wirkungsfeld.

 

Konzertprogramm (vollständiges Programm folgt)

 

Werke von Max Reger (BACH), Johann Sebastian Bach (Passacaglia), Benedikt Jucker und Hermann Schellenberg.

 

Max Reger: Fantasie über den Choral „Ein‘ feste Burg ist unser Gott“ Op.27 – LIVE auf Youtube – Johannes Richter an der Steinmeyer-Orgel der Christuskirche Lindau
 

Sonntag, 6. Oktober 2024 – 17.00 Uhr

Herbst-Orgelkonzert mit Matthias Wamser

 

Sonntag, 6. Oktober 2024 um 17.00 Uhr – Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas Beckenried

 

Matthias Wamser studierte zunächst in der Abteilung Kirchenmusik der Staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart (bis zur A-Prüfung 1996), sodann an der Schola Cantorum in Basel (im Rahmen eines Aufbaustudiums bis 1999). Zu seinen Lehrern gehören Chr. Bossert, W. Jacob und J.-Cl. Zehnder (Orgel), W. Bezler und R. Lutz (Improvisation). Er ist als Chorleiter, Organist und Cembalist in den Regionen Basel und Zürich tätig; von 2008 bis 2013 war er Organist der reformierten Kirche Wallisellen ZH. Seit 2009 ist er Vorstandsmitglied des Zürcher Kirchenmusikerverbands, von 2013 bis 2023 Kantor und Organist der Basler Antoniuskirche, seit 2014 Leiter des chor rüschlikon und seit 2015 Vorstandsmitglied des Kirchenmusikverbands im Bistum Basel. Aktuell amtet er als Organist und Kirchenmusiker in Bruder-Klaus Zürich und St. Elisabethen Basel. Sein besonderes Interesse gilt der Orgelmusik des 20. Jahrhunderts, zu der er Vorträge und Publikationen vorgelegt hat. Im Rahmen seiner Konzerttätigkeit hat er zahlreiche Uraufführungen gespielt und mit renommierten Ensembles zusammengearbeitet (u.a. Südfunkchor Stuttgart, Basler Sinfonieorchester), auch bei CD- und Rundfunkproduktionen (SWR, MDR, BR, SRF). Als freier Mitarbeiter einiger Musikverlage betreut er Editionen alter und neuer Musik.

 

Konzertprogramm (vollständiges Programm folgt)

 

Werke von Max Reger, Josef Gabriel Rheinberger, Robert Schuhmann, Oskar Lindberg und Peeter Süda.

 

25 Jahre Offene Kirche Elisabethen Basel: Orgelkonzert mit Matthias Wamser LIVE auf Youtube – Matthias Wamser an der Orgel der Elisabethenkirche Basel
 

Sonntag, 01. Dezember 2024 – 17:00 Uhr – Musik & Wort bei Kerzenschein

„Musik & Wort bei Kerzenschein 2024“ an der Goll-Orgel zu Seelisberg mit Wolfgang Sieber an der Orgel und Pfarrer Daniel Guillet

 

Sonntag, 1. Dezember 2024 um 17.00 Uhr – Pfarrkirche St. Michael Seelisberg

 

Wolfgang Sieber wirkt als dynamischer Grenzgänger und publikumsnaher Charismatiker an der Orgel. Nach seiner Ära als Stifts- und Hoforganist zu St. Leodegar in Luzern (1992-2021) setzt er unter dem Motto «Orgel überall» seine künstlerische Arbeit fort. In den Bereichen der klassischen, ethnischen, traditionell-volkstümlichen Musik sowie im Jazz und der Kleinkunst entstanden an die 100 Video- und CD-Produktionen.
Ob als Partner von Julia Lezhneva oder als Kirchenmusiker mit Bischof Felix Gmür, ob mit Guuggenmusik, Country-Band oder mit der Dance-Company Kreutzberg Bern – der musikalische Querdenker verhilft mit heiterer Stimmung, feinem Humor und Begeisterung zum musikalischen Glanzerlebnis.
Seine Kompositionen für Orgel, Streich- und Blasorchester, Trompete, Oboe, Horn und ethnische Instrumente der Schweizer Alpen sind als Audios, Videos und als Printausgaben publiziert.

 

Konzertprogramm (vollständiges Programm folgt)

 

Messiaen: La Nativité du Seigneur – Wolfgang Sieber Orgel – LIVE auf Youtube – Orgel der Hofkirche Luzern
 

Sonntag, 26. Januar 2025 – 17.00 Uhr

Festliches Orgelkonzert im neuen Jahr mit Gabriele Marinoni

 

Sonntag, 26. Januar 2025 um 17.00 Uhr – Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas Beckenried

 

Gabriele Marinoni, gebürtig aus Como (IT), ist ein international gefragter Organist, dessen Interpretationen als »überaus inspiriert, zugleich sensibel und virtuos« beschrieben werden.
2021 wurde Gabriele Marinoni zum Organiste titulaire der Kirche St. Anton, Zürich berufen; die dortige historische Kuhn-Orgel von 1914 ist ein Referenz-Instrument der deutschen Spätromantik. Erste Erfah­rungen als Organist und Chororganist sam-melte er an der Pfarrkirche in Fenegró (Como) und an der Basilica von Morbio (CH). Von 2017 bis 2021 war er als Kirchenmusiker an der ref. Kirche Hittnau (CH) tätig, an der er eine Konzertreihe ins Leben rief.

​An der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart schloss Gabriele Marinoni das Studium Solistenklasse Orgel bei Prof. Dr. Ludger Lohmann mit Auszeichnung ab. Zuvor erwarb er den Masterabschluss Orgel, Kirchenmusik (B- und A-Examen) mit Klavier bei Prof. Wolfgang Bloser und den Master in Cembalo in der Klasse von Prof. Jon Laukvik. Die vertiefenden Studien in Stuttgart folgten auf den 2007 mit Auszeichnung abgeschlossenen Bachelor in Orgel in seiner Heimatstadt bei Prof. Stefano Molardi.
Seine vielseitigen Interessen ließen ihn ein Masterstudium der Musikwissenschaft und Germanistik an der Universität Heidelberg aufnehmen, welches er 2020 mit Auszeichnung absolvierte. Seine Abschlussarbeit verfasste er über Robert Schumanns B-A-C-H Fugen für Orgel oder Pedalklavier.

Gabriele Marinoni besuchte zahlreiche Meisterkurse bei namhaften Professoren, wie L.F. Tagliavini, M.C. Alain, R. Antonello, B. Haas, J. Essl und J.C. Zehnder. Beim Internationalen Orgelwettbewerb Vaduz wurde er mit dem zweiten Preis ausge- zeichnet und gewann die Kategorie Orgel beim Festival „Rising Stars! 2017“ der Musikhochschulen des Landes Baden-Württemberg.

Seine Konzerttätigkeit führte ihn zu bedeutenden Stätten und Festivals wie: Inter-nationale Orgelkonzerte des Freiburger Münsters, Heilbronner Meisterkonzerte, Stuttgarter Stiftskirche, Ulmer Münster, Lorenzkirche Nürnberg (DE), Dom zu Como, Festival Amici dell’Organo di Genova, Dom von Monza, Basilica S. Maria della Passione Mailand und den Dom zu Savona (IT), Grossmünster Zürich, Tonhalle Zürich, Engelberger Orgelsommer (CH), Kremnica Castle Organ Festival (SK), Salzburger Mozarteum und Wiener Peterskirche (AT), außerdem in den Tsaritsyno Palace von Moskau, die Philharmonic Hall von Samara (RUS) sowie in die St. Paulʼs Cathedral von London (UK).

​An der Musikhochschule Stuttgart unterrichtete er für einige Jahre Orgel im Neben- fach. Ein Seminar über Franz Liszts und Julius Reubkes Orgelmusik hielt er an der Musikhochschule Lugano (CH).

 

Max Reger
1873 – 1916
 
Orgelsymphonie in d-Moll/D-Dur Opus 65
 
– Präludium und Fuge d-Moll/D-Dur Opus 65
– Melodia B-Dur Opus 59
– Scherzo d-Moll Opus 65
– Introduktion und Passacaglia d-Moll
 
Camille Saint-Saëns
1835 – 1921
– Fantaisie Des-Dur Opus 101
 
Jacques-Nicolas Lemmens
1823 – 1881
 
Ecole d’Orgue basée sur le Plain-Chant Romain
 
– Fanfare
– Cantabile
– Finale

 

Werke von Max Reger und weiteren Komponisten der Romantik

 

Jean Sibelius: «Finlandia» op. 26 – Gabriele Marinoni, Orgel – LIVE auf Youtube – Gabriele Marinoni an der Orgel der Tonhalle Zürich
 

Sonntag, 1. März 2026 – 17.00 Uhr

Konzert mit Segnung der neu restaurierten Goll-Orgel und anschliessendem Volksapéro

 
Sonntag, 1. März 2026 um 17.00 Uhr – Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas Beckenried – Peter Fröhlich (Orgel) und die Beggrieder Jodler
 
Peter Froehlich ist seit 1981 als Kirchenmusiker in Seewen/SZ tätig und leitet seit August 2013 den Männerchor Schwyz. Fröhlich ist künstlerischer Leiter der Konzerte an der Kollegiorgel Schwyz.
 
1983 – 1989 Musikstudium an der Musikhochschule in Luzern: Chorleitung bei Alois Koch, Orgel bei Jakob Wittwer, Gesang bei Barbara Locher. Weiterbildende Kurse bei Naji Hakim, Paris, Willibald Guggenmos, St. Gallen und Stefan Johannes Bleicher, Winterthur. 1995 – 2000 Dirigent des Kirchenmusikverbandes des Kt. Schwyz.
Engagierter Organist, zahlreiche Orgelkonzerte im Raum Schwyz und im Ausland. CD-Einspielung symphonischer Orgelwerke.
 
Als Liebhaber romantischer Orgeln setzte er sich für die Erhaltung der grossen spätromantischen Goll-Orgel in der Kollegiumskirche in Schwyz ein und gründete 2004 den Verein “Freundeskreis Kollegiorgel Schwyz”. Dadurch konnte das wertvolle Instrument von 2010 – 2012 fachgerecht restauriert und wieder in den klanglichen Originalzustand zurückversetzt werden.
 
Seit einigen Jahren pflegt Peter Fröhlich engen musikalischen Kontakt mit dem Jodlerclub am Rigi, Goldau. Daraus ist die bereits traditionelle Orgelchilbi in der Kollegiumskirche Schwyz hervorgegangen, ein lüpfiges Kirchenkonzert mit Jodelgesang und volkstümlichen Orgelstücken. Im Herbst 2014 ist davon die CD ‘Mi liebschti Freud’ erschienen. Zusammen mit seiner Frau Steffy Rohrer Fröhlich organisierte er das Kirchenklangfest Cantars 2015 in Schwyz.
 
 
 
Beggrieder Jodler (Vita von Homepage www.beggrieder-jodler.ch)
 
Das Jodeln hat in Beckenried eine lange Tradition. Bereits anno 1931 fand in Beckenried das 4. Zentralschweizerische Jodlerverbands-Fest statt. Man weiss, dass im Jahr 1943 das „Turnercheerli“ gegründet wurde, welches 1947 einen Auftritt an der Beckenrieder Älplerchilbi hatte. Dieses Turnercheerli bildete dann auch die Basis für die spätere Gründung der Beggrieder Jodler. Anlässlich des Jubiläums „75 Jahre Turnverein Beckenried“ im Jahr 2000 wurde nämlich genau dieses Cheerli von einigen gesangsbegeisterten Beckenriedern wiederbelebt. Der Anklang beim Publikum und die Freude der Sängerinnen und Sänger waren so gross, dass man beschloss als Verein weiter zu singen.
 
Am 18. Januar 2002 wurde der Jodler-Klub „Beggrieder Jodler“ offiziell gegründet. Im selben Jahr fand das erfolgreiche Gründungskonzert im Alten Schützenhaus und der Leitung des späteren Ehrenmitglieds Sepp von Rotz statt. Im Frühling 2009 übernahm Franziska Bircher die Leitung. 2018, nach sehr kameradschaftlichen und erfolgreichen Jahren, hat Franziska Bircher ihr Amt als Dirigentin abgegeben. Heute leitet Urs Grossmann den Chor und bringt uns nebst den Unterwalder auch den einen oder anderen Schwyzer Juiz bei. Der Verein zählt aktuell 21 Mitglieder, wovon fünf seit der Gründung mit dabei sind.
 
Neben der Pflege des traditionellen Innerschweizer Naturjodels gehören zum Repertoire der Beggrieder Jodler viele schöne, alte und neue Jodellieder. Die Jodellieder und Naturjuiz so zu interpretieren, dass sie gepflegt, dynamisch und trotzdem natürlich mitten ins Herz dringen, ist uns Beggrieder-Jodlern Pflicht und Freude zugleich.
Percy Fletcher Festival Toccata – Peter Fröhlich an der Gollorgel der Pfarrkirche Beckenried

 

Sonntag, 29. Juni 2025 – 17.00 Uhr

Sommer-Orgelkonzert mit Daniel Glaus (Münsterorganist i.R. Bern)

 

Sonntag, 29. Juni 2025 um 17.00 Uhr – Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas Beckenried

 

Daniel Glaus (geb. 1957) studierte am damaligen Konservatorium für Musik und Theater in Bern, wo er 1980 bei Theo Hirsbrunner das Theoriediplom und 1981 bzw. 1983 bei Heinrich Gurtner das Orgellehr- und Solistendiplom (mit Auszeichnung) erlangte. Es folgten weiterführende Kompositions- studien an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau bei Klaus Huber und Brian Ferneyhough und Orgelstudien in Paris bei Gaston Litaize und Daniel Roth. Dort hatte er auch regen Kontakt mit den Komponisten Gérard Grisey und Tristan Murail.Weiterbildungen in Form von Meister- und Ferienkursen führten ihn nach Deutschland, Holland, Frankreich, Österreich und Italien mit den Schwerpunkten Komposition, Orgel, Kirchenmusik, Improvisation und Dirigieren.

Nach 22 jährigem Wirken als Organist und Leiter der Liturgischen Singgruppe an der Stadtkirche Biel wurde er 2007 als Titularorganist ans Berner Münster berufen. Damit verbunden ist eine Professur für Orgel und Komposition an der Hochschule der Künste Bern.
An der Zürcher Hochschule der Künste ist er Professor für Komposition und Instrumentation.

Neben seiner Tätigkeit als Organist hat sich Daniel Glaus international auch als Komponist eines breiten, über hundert Titel umfassenden kompositorischen Oeuvres mit Schwergewicht auf sakraler Musik einen Namen geschaffen. Dazu gehören Titel wie «In hora mortis» (Klaviertrio über die gregorianischen Requiemsmelodien), «Sunt lacrimae rerum» (Oratorium für den Planeten des Lebens mit Texten von Dorothee Sölle, Adolf Muschg und Kurt Marti, die «Komposition zu Meister Eckart» und die «Vier Sephiroth-Symphonien», aber auch viele konzertante Werke für verschiedene Besetzungen und zwei Kammeropern.

Seit Jahren engagiert er sich auch intensiv in Orgelbaufragen. So konzipierte er 1994 die seither viel beachtete Renaissance-Hochwandorgel in der Stadtkirche Biel. Seit 1999 ist er Leiter des Forschungsprojektes «Innov-Organ-um», das mit seinen winddynamischen, zukunftsweisenden Prototyp-Instrumenten im Berner Münster und in der Stadtkirche Biel ein grosses Echo in der Fachwelt und in den Medien auslöste.
Seine Werke werden an wichtigen Zentren und Festivals durch namhafte Interpreten aufgeführt (u.a. das Violinkonzert in der Suntory Hall in Tokio durch Thomas Zehetmair, das Oratorium «Von den vier Enden der Welten» an den Dresdener Musikfestspielen mit dem Hilliard Ensemble, dem Sprecher August Zirner und der Deutschen Radio Philharmonie unter Christoph Poppen in der Frauenkirche Dresden). Viele CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen dokumentieren sein kompositorisches und interpretatorisches Wirken.

Für sein breites Schaffen wurde er 2006 von der theologischen Fakultät der Universität Bern mit der Ehrendoktorwürde und 2009 vom Kanton Bern mit dem Grossen Musikpreis ausgezeichnet.

 

Konzertprogramm (vollständiges Programm folgt)

 

Werke von Max Reger (Choralphantasie „Ein feste Burg ist unser Gott“ op. 27), Felix Mendelssohn-Bartholdy, Clara Schumann, Johannes Brahms, Franz Liszt und Josef Gabriel Rheinberger

 

Daniel Glaus, Münsterorganist in Bern 2006 – 2022, spielt Bach, Frescobaldi und eine Improvisation im Münster Bern

 

Sonntag, 5. Oktober 2025 – 17.00 Uhr

Herbst-Orgelkonzert mit Andreas Jetter (Organist Kathedrale Chur)

 

Sonntag, 5. Oktober 2025 um 17.00 Uhr – Kollegikirche Schwyz

 

Andreas JETTER, geboren 1978 in Albstadt-Ebingen, begann seine kirchenmusikalische Ausbildung bereits während der Schulzeit als Begabtenstudent. Bis 2001 zählten Konrad Klek (Erlangen), Kay Johannsen (Stuttgart), Johannes Mayr (Stuttgart) und Thomas Schäfer-Winter (Salzburg/Venedig) zu seinen Lehrern. Weitere Impulse erhielt er im Privatunterricht oder auf Meisterkursen bei Ton Koopman (Amsterdam), Peter Planyavsky (Wien), Daniel Roth (Paris), François-Henri Houbart (Paris), David Andrews (Boston) u. a.
Als Pianist absolvierte er mit Auszeichnung das Rachmaninoff-Institut Tambov (Russland) und bespielte als Pianist auch mit bedeutenden Orchestern berühmte Bühnen der Welt. Weitere Studien folgten am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium sowie in Esslingen, Tübingen und Trossingen. Für das Label Koch Discover spielte er unter Dietrich Schöller-Manno mit der Philharmonia Moldova die gesamten Klavierkonzerte von Sergej RACHMANINOFF auf CD ein. Weitere CDs mit Klavierkonzerten von BRAHMS, SCHUMANN und STANFORD liegen bei der Antes – Edition (Bella Musica) vor.
Konzertreisen als Organist führten ihn in bekannte europäische Dome und Kathedralen wie nach Berlin (Berliner Dom und St. Hedwigs-Kathedrale), Bremen, Hamburg, Köln (Kölner Dom), München (Liebfrauendom), Graz, Lausanne (Kathedrale), Paris (Notre-Dame), Metz, Lincoln (Lincoln Cathedral), York (York Minster), Zagreb (Dom), Oliva u. a. sowie in die Münster von Ulm, Konstanz, Zürich, Strassburg, in die berühmten Pariser Kirchen St-Sulpice und La Madeleine, an die Cavaillé-Coll-Orgel der Abteikirche St. Ouen in Rouen, St. Trinitatis Warschau, St. Marien Danzig, ferner auch nach Übersee, wie in die Emanuelskirche Jakarta (Indonesien) oder The Esplanade Singapur. Radio- und Fernsehproduktionen in verschiedenen Ländern, aber auch CD-Produktionen runden sein Schaffen an der Orgel ab.
2004 wurde Andreas Jetter zum Titularorganist an der Wegscheider-Orgel der Bergkirche St. Michael Büsingen (Hochrhein), der deutsch – Schweizer Ex-/ bzw. Enklave, ernannt. Von 2004 bis 2010 war Andreas Jetter Münsterorganist am Münster zu Salem (D/Bodensee). Er gründete und leitete er die Salemer Münsterkonzerte. Im Auftrag des Landes Baden-Württemberg veröffentlichte er mehrere Publikationen zur Salemer Orgelgeschichte. Seit 2010 ist Andreas Jetter Dommusikdirektor an der Kathedrale von Chur (Schweiz), wo er die Chöre, alle Instrumental- wie Vokalensembles und auch die beiden Domorgeln betreut. Als Dommusikdirektor obliegt ihm auch die künstlerische Leitung der Churer Domkonzerte sowie des Domorgelsommers. Des Weiteren ist Andreas Jetter seit 2013 Münsterkantor am Münster ULF Radolfzell am Bodensee

 

Konzertprogramm (vollständiges Programm folgt)

 

Werke von Max Reger, Franz Schmidt und weiteren romantischen Werken

 

Andreas Jetter an der Kuhn-Orgel der Kathedrale Chur – Max Reger Choralphantasie Opus 52 Nr. 3

 

Sonntag, 19. April 2026 – 17.00 Uhr

Orgelkonzert an der Beckenrieder Goll-Orgel – Orgelfeuerwerk mit Dommusikdirektor Andreas Jetter (Chur)

 

Sonntag, 19. April 2026 um 17.00 Uhr – Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas Beckenried

 

Das lange Warten hat nun ein Ende. Die historische Gollorgel der Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas in Beckenried wurde in den vergangenen Monaten durch den Orgelbaubetrieb Späth restauriert. Dabei wurden unzählige Stunden Arbeit in das Instrument investiert, damit es nun wieder zu Gottesdiensten und zu Konzerten erklingen darf. Die Konzertreihe der Beckenrieder Orgelfreunde beginnt somit wieder und wir freuen uns Sie wieder zu faszinierenden Orgelkonzerten zu begrüssen und mit uns die bezaubernde Klangvielfalt der Beckenrieder Orgel zu erleben.

Zur Einweihung der Orgel werden im Jahr 2026 fünf Konzerte mit Konzertorganisten aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland zu erleben sein.

Orgelfeuerwerk mit Dommusikdirektor Andreas Jetter (Chur) am 19. April 2026 um 17 Uhr Pfarrkirche Beckenried

 

Andreas Jetter, geboren 1978 in Albstadt-Ebingen, begann seine kirchen- musikalische Ausbildung bereits während der Schulzeit als Begabtenstudent. Bis 2001 zählten Konrad Klek (Erlangen), Kay Johannsen (Stuttgart), Johannes Mayr (Stuttgart) und Thomas Schäfer-Winter (Salzburg/Venedig) zu seinen Lehrern. Weitere Impulse erhielt er im Privatunterricht oder auf Meisterkursen bei Ton Koopman (Amsterdam), Peter Planyavsky (Wien), Daniel Roth (Paris), François-Henri Houbart (Paris), David Andrews (Boston) u. a.
 
Konzertreisen als Organist führten ihn in bekannte europäische Dome und Kathedralen wie nach Berlin (Berliner Dom und St. Hedwigs-Kathedrale), Bremen, Hamburg, Köln (Kölner Dom), München (Liebfrauendom), Speyer (Kaiser-Dom), Graz, Lausanne (Kathedrale), Paris (Notre-Dame), Metz, London (St. Paul’s Cathedral, Westminster Abbey), Lincoln (Lincoln Cathedral), York (York Minster), Trondheim (Nidarosdom), Zagreb (Dom), Oliva u. a. sowie in die Münster von Ulm, Konstanz, Zürich, Strassburg, in die berühmten Pariser Kirchen St-Sulpice und La Madeleine, an die Cavaillé-Coll-Orgel der Abteikirche St. Ouen in Rouen, St. Trinitatis Warschau, St. Marien Danzig, ferner auch nach Übersee, wie in die Emanuelskirche Jakarta (Indonesien) oder The Esplanade Singapur. Radio- und Fernsehproduktionen in verschiedenen Ländern, aber auch CD-Produktionen runden sein Schaffen an der Orgel ab.
 
2004 wurde Andreas Jetter zum Titularorganist an der Wegscheider- Orgel der Bergkirche St. Michael Büsingen (Hochrhein), der deutsch – Schweizer Ex-/ bzw. Enklave, ernannt. Von 2004 bis 2010 war Andreas Jetter Münsterorganist am Münster zu Salem (D/Bodensee). Er gründete und leitete er die Salemer Münsterkonzerte. Im Auftrag des Landes Baden-Württemberg veröffentlichte er mehrere Publikationen zur Salemer Orgelgeschichte. Seit 2010 ist Andreas Jetter Dommusikdirektor an der Kathedrale von Chur (Schweiz), wo er die Chöre, alle Instrumental- wie Vokalensembles und auch die beiden Domorgeln betreut. Als Dommusikdirektor obliegt ihm auch die künstlerische Leitung der Churer Domkonzerte sowie des Domorgelsommers. Des Weiteren war Andreas Jetter zusätzlich auch von 2013-2023 Münsterkantor am Münster ULF Radolfzell am Bodensee.
 
Josef Klička – Phantasie über Bedrich Smetanas Symphonisches Poem „Vyšehrad“ op. 33 – Andreas Jetter an der Gollorgel der Kollegikirche Schwyz
 

Samstag, 27. Juni 2026 – 17.00 Uhr

Orgel und Sopran – Konzert mit Burkhard Pflomm (Lindau/Bodensee) und Rahel Pailer (Winterthur)

 
Samstag, 27. Juni 2026 um 17.00 Uhr – Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas Beckenried
 
Burkhard Pflomm ist Kirchenmusiker und Dekanatskantor an der Kirche St. Stephan in Lindau (Bodensee). Als Organist und Harmoniumspieler ist er ein gefragter Solist und Begleiter.
 
Burkhard Pflomm wuchs in Esslingen am Neckar auf. Nach dem Studium der Schulmusik in Freiburg (Schwerpunkte Musiktheorie und Klavier) folgte das Kirchenmusikstudium an der Hochschule für Kirchenmusik in Esslingen. Meisterkurse bei Heinz Wunderlich und Arvid Gast rundeten die Ausbildung ab. Ab Oktober 2000 war Burkhard Pflomm Kantor an der Stadtkirche Bietigheim-Bissingen und Musiklehrer am dortigen Gymnasium. Seit 2020 ist er Kirchenmusiker an St. Stephan in Lindau (Bodensee).
Ein Schwerpunkt seiner Konzerttätigkeit ist neben der Orgel das (Kunst-)Harmonium. Schon während des Studiums setze er sich intensiv mit dem Harmonium und der Literatur für Harmonium auseinander.
 
Ernst Flügel Orgelchoral: „O Haupt voll Blut und Wunden“ – Burkhard Pflomm an der Steinmeyerorgel der St. Stephanskirche Lindau/Bodensee
 

 
 
 
Die in Winterthur aufgewachsene Sopranistin Rahel Pailer begann mit sechs Jahren am dortigen Konservatorium Violinunterricht zu nehmen und wirkte bis zur Matura bei zahlreichen Chor- und Orchesterprojekten mit. 2017 erwarb sie an der Pädagogischen Hochschule Zürich PHZH den Bachelor als Primarlehrerin.
 
Auf das Gesangsstudium bei Prof. Lina Maria Åkerlund an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK wurde sie von Sandra Veraldi und Wolfgang Pailer vorbereitet sowie, im PreCollege von Prof. Martina Bovet, Dorothee Labusch und David Thorner. Rahel Pailer besuchte mehrere Meisterkurse und Weiterbildungen in Frankreich, Österreich und der Schweiz u.a. bei Margreet Honig, Christiane Oelze, Prof. Peter Brechbühler und Prof. Barbara Locher. 2023 schloss sie ihr Studium an der ZHdK im Master Pädagogik Sologesang bei Prof. Lina Maria Åkerlund mit Auszeichnung ab.
 
Rahel Pailers vielseitiges Repertoire reicht von der Renaissance bis in die Moderne. Ihr besonderes Interesse gilt dem Barockgesang, den sie bei Flavio Ferri-Bendetti studierte und dem Klavierlied, mit dem sie sich in der Liedklasse von Hans Adolfsen / Prof. Christoph Berner und mit Sebastián Tortosa intensiv auseinandersetzte. Durch regelmässige Auftritte als Solistin bei Messen, Kantaten und Oratorien sowie als Lied-Duo mit der Pianistin Julia Pleninger, konnte Rahel Pailer – u.a. in der Tonhalle Zürich – vielfältige Podiums-Erfahrungen erlangen und sich auch als Interpretin heiter-theatralischer Werke profilieren.
 
Rahel Pailer unterrichtet Sologesang an der Jugendmusikschule Hombrechtikon und an den Kantonsschulen Zürcher Unterland und Zürich Nord, sowie privat in Winterthur, als Mitglied des Schweizerischen Musikpädagogischen Verbands SMPV.
Details folgen

 

Wolfgang A. Mozart: Ora pro nobis, KV 108 (Regina coeli) – Rahel Pailer (Sopran) und Sebastián Tortosa (Klavier)